Der Heilige Valentin – der Schutzpatron der Liebenden – habe als Bischof im dritten Jahrhundert Paare nach christlicher Tradition getraut. Sogar Blumen habe er den sich Liebenden aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen sollen von Glück gesegnet worden sein.
Und das obwohl es vom Kaiser verboten war. Am 14. Februar wurde Valentin hingerichtet.
Vgl.: BR24 Wissen: https://www.br.de/nachrichten/wissen/blumen-und-geschenke-warum-feiern-wir-den-valentinstag,Rom7tSn (letzter Aufruf 11.02.2022).
Ein Eselsohr in unserem Kalender
Am Valentinstag gedenken wir dem mutigen Priester, der wahrscheinlich vielen zu ihrem Glück verhalf.
Diese Überlieferung werden wohl die wenigsten von uns kennen. Am 14. Februar werden Geschenke an die Liebste übergeben: Ein Zeichen der Zuneigung, des Dankes, ein umsatzstarker Tag für den Handel.
Dieser besondere Tag könnte ja auch noch etwas anderes sein: Eine Erinnerung in unserem Kalender, auf die Liebe zu schauen. Stetig. Nicht nur einmal im Jahr.
Denn wer nicht auf seine Liebe schaut, dem wird sie abhandenkommen.
Ein Blumenstrauß ist schön, jeden Tag ein kleines Zeichen, ein Wort der Wertschätzung ist schöner!
Dass mein mir liebster Mensch bei mir ist, sollte nie zur Selbstverständlichkeit oder gar zur Gewohnheit werden. Wir alle wollen gesehen und geschätzt werden. Wenn dieses Grundbedürfnis nicht mehr in der Beziehung gelebt und erfüllt wird, wird auf Rückzug Neuorientierung folgen. Das Leben findet beinahe jeden wieder. Die Frage ist dann nur, ob mein Gegenüber noch auf demselben Weg bei mir ist!